Gralla-Weiher
ein Juwel mitten im Auwald
Roman Marics bewirbt sich um den FishLife Award 2024 für seine Rolle als Revierverantwortlicher am Gralla-Weiher. Seine langjährige Mitgliedschaft im AFV-Graz und sein naturverbundenes Erbe prägen sein Engagement. Im Jahr 2023 übernahm er die Verantwortung für den Gralla-Weiher, den er als vielseitiges Juwel im Auwald betrachtet. Marics und sein Team haben im letzten Jahr beeindruckende Projekte realisiert, darunter die Erweiterung des Parkplatzes, Baumschnitt für entspanntes Fischen und die Schaffung von natürlichen Unterständen im Gewässer. Die Renovierung der Fischerhütte, der Bau eines Stegs, die Anlage eines Fischplatzes und die Errichtung einer Benjeshecke stehen als zukünftige Projekte an. Besonderer Dank gilt seinem Sohn und seinem Team. Marics hofft auf die Anerkennung des FishLife Awards 2024 als verdiente Würdigung für ihre engagierte Arbeit.
Zum Gralla-Weiher
Die Pflege der Natur mit Nachhaltigkeit, Schaffung von Lebensraum für Flora und Fauna und natürlich nicht zuletzt die Pflege des Wassers, damit sich auch die Fische wohlfühlen und gesund bleiben, stehen im Mittelpunkt. Und da sich auch die Fischer wohlfühlen sollen, wird auch darauf geachtet, dass das Juwel so natürlich wie möglich erhalten bleibt. Deshalb gab es eine Menge Arbeit im heurigen Jahr!

Stockfräsen: Zu Beginn des Jahres mussten mehrere Holzstöcke entfernt werden, um den Parkplatz größer und sicherer zu machen.

Und auch Bäume mussten zurückgeschnitten werden, damit die Fischer die Möglichkeit haben entspannt zu fischen.

Dieser durch Sturm abgeworfene Baum musste von Hans aus der Schonbucht entfernt werden.

Das Geäst in der Schonbuch musste entfernt werden, damit sich Blattwerk dort ablagern und händisch entfernt werden kann, damit die Wasserqualität nicht leidet.

Wo Bäume fallen, muss auch wieder aufgeforstet werden.

Aber alles, was ins Wasser fällt, wird und soll auch nicht weggeräumt werden.

Denn der Weiher soll für den Fisch und Fischer so natürlich wie möglich sein.

Wo Bäume fallen, muss auch wieder aufgeforstet werden.

Die Piloten für den geplanten Steg werden gesetzt.

Auch unter dem Steg wurde Struktur eingebaut. Da es schon zu kalt ist, kann der Steg erst nächstes Jahr fertiggestellt werden.
Wenn man beim Weiher zur Ruhe kommt, geht die Arbeit bei der Hütte weiter. Unsere Hütte ist auch schon in die Jahre gekommen und möchte auch gepflegt und renoviert werden. Die erste Arbeit war die Vergrößerung der Hütte, da für das Werkzeug einfach zu wenig Platz war. Dank eines Tischler-Vereinskollegen war das auch im Handumdrehen ermöglicht. Als die Vergrößerung abgeschlossen war, ging es der Außenanlage an den Kragen. Es wird noch ein Steg gebaut und eine Zufahrt für den Fischanhänger, sowie ein schöner Platz errichtet, wo Fischer sitzen und auch gemütlich jausnen können.
Als weiteres Projekt für dieses Jahr ist die Errichtung einer Benjeshecke (Totholzhecke) entlang der Grundgrenze geplant. Die Benjeshecke ist sehr wichtig für Insekten, Vögel, Schlangen usw.. Nistkästen für Vögel gibt es an unserem Weiher schon seit vielen Jahren, aber es werden nun auch noch Nistkästen für Fledermäuse angebracht. Denn auch das sind sehr nützliche Tiere, die den Weiher gleich lieben werden, wie wir.
Das waren jetzt die Projekte die wir dieses Jahr mit einem Traum-Teichteam fertiggebracht haben. Ein sehr großer Dank geht auch an Franz Schuster (Obmann Stv.), der uns immer mit seinem enormen Wissen unterstützt hat. Danke Franz! Für nächstes Jahr stehen schon sehr viel weitere Projekte an. Die Renovierung der Fischerhütte, die Fertigstellung des Steges und die Pflege des wunderbaren Weihers.
Ich würde mich sehr freuen, wenn wir den FishLife Award 2024 gewinnen würden. Es wäre eine sehr große Anerkennung für mein Team. Danke und ein kräftiges Petri Heil
Euer Roman Marics
AFV Graz, Bewirtschafter
