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	<title>Fishlife</title>
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	<description>Österreichisches Kuratorium für Fischerei und Gewässerschutz</description>
	<lastBuildDate>Mon, 12 Oct 2026 08:22:53 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Europas Angler schaffen sich Gehör</title>
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				<pubDate>Mon, 12 Oct 2026 08:21:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Sonja Behr]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles-2018]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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				<description><![CDATA[<p>Themen, die bewegen </p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.fishlife.at/allgemein/europas-angler-schaffen-sich-gehoer/">Europas Angler schaffen sich Gehör</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.fishlife.at">Fishlife</a>.</p>
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			<h1>Von Wien über Cork nach Brüssel:<br />
THEMEN, DIE UNS BEWEGEN</h1>
<h2>Europas Angler reden mit</h2>
<p dir="auto"><strong>Wie viel Schutz brauchen unsere Flüsse? Was hilft gefährdeten Fischbeständen? Und wer entscheidet über die Zukunft der Angelfischerei? Die Europäische Anglerallianz bringt Erfahrungen vom Wasser dorthin, wo Europas Regeln entstehen.</strong></p>
<p dir="auto">Ein Kormoran an der Drau, ein Wanderhindernis in einem irischen Fluss, eine Fangmeldung am Smartphone: Was zunächst wenig miteinander zu tun hat, führt zu einer gemeinsamen Frage. <strong>Wie gelingt es, Fischbestände zu schützen und Gewässer verantwortungsvoll zu nutzen?</strong></p>
<p dir="auto">Fische brauchen intakte Lebensräume. Anglerinnen und Angler brauchen eine starke Stimme. Beides verbindet die EAA: Sie vernetzt Mitgliedsverbände, Wissenschaft und Politik und vertritt die Interessen der Angelfischerei auf europäischer Ebene.</p>
<p data-pm-slice="1 1 &#091;&#093;">Die Allianz wächst: Bei ihrer Generalversammlung im September 2026 in Cork kamen Verbände aus Frankreich und Estland hinzu. Für das ÖKF bedeutet dieses Netzwerk, österreichische Erfahrungen einzubringen, Partner zu gewinnen und gemeinsam mehr zu erreichen.</p>
<p dir="auto">Für das ÖKF ist dieses Netzwerk ein Weg, österreichische Anliegen über die Landesgrenzen hinaus einzubringen. Denn viele Herausforderungen an unseren Gewässern lassen sich nur gemeinsam lösen.</p>
<h1 dir="auto">ÖKF brachte Österreichs Themen auf den Tisch</h1>
<p>Die EAA-Generalversammlung 2025 in Wien bot dafür eine wichtige Bühne. Das ÖKF präsentierte die Studie „Angeln in Österreich“, die Situation beim Fischotter, die Forschung zu ProtectFish und die Nachwuchsarbeit. Auch der Störschutz an der Donau zeigte, wie wichtig grenzüberschreitende Zusammenarbeit für bedrohte Arten ist.</p>
<p>Der erste <a href="https://www.eaa-europe.eu/wp-content/uploads/2026/09/EAA-Annual-Report-2025-web.pdf">EAA-Jahresbericht 2025</a> blickt auf das Wiener Treffen zurück und dokumentiert die Arbeit der Allianz in Brüssel. Ein Jahr später standen in Cork erneut Themen im Mittelpunkt, die auch Österreich betreffen: Gewässerschutz, Fischfresser, bleihaltige Angelgeräte und die Zukunft der Angelfischerei.</p>
<h1 dir="auto">Europas Gewässer: Der Schutz steht zur Diskussion</h1>
<p dir="auto">Die <strong>EU-Wasserrahmenrichtlinie</strong> klingt nach Verwaltung. An unseren Gewässern geht es dabei um sehr konkrete Dinge: ausreichend Wasser, weniger Schadstoffe, durchgängige Flüsse und Lebensräume, in denen sich Fische natürlich vermehren können.</p>
<p data-pm-slice="1 1 &#091;&#093;">Die EAA verfolgt die Diskussion über eine Überarbeitung deshalb aufmerksam. Gemeinsam mit <a href="https://www.wwf.eu/what_we_do/water/living_rivers_europe/">Living Rivers Europe</a> fordert sie, bestehende Schutzstandards zu erhalten und die Umsetzung voranzubringen. Ein offener Brief an die EU-Kommission, gemeinsame Fachinformationen und eine Beschwerde bei der Europäischen Bürgerbeauftragten unterstreichen dieses Anliegen.</p>
<p><strong>Für die Fische zählt, was sich tatsächlich im Gewässer verbessert.</strong> Die irischen Gastgeber zeigten dazu ihr <a href="https://www.fisheriesireland.ie/research/national-barriers-programme">National Barriers Programme</a>: Künstliche Wanderhindernisse werden erfasst und bewertet, damit Maßnahmen dort ansetzen, wo sie besonders viel bewirken.</p>
<h1 dir="auto">ProtectFish: Artenschutz muss auch unter Wasser wirken</h1>
<p data-pm-slice="1 1 &#091;&#093;"><strong>Wer schützt die Fische, wenn Fischfresser ihre Bestände unter Druck setzen?</strong> Ein Schwerpunkt der europäischen Arbeit ist das EU-Forschungsprojekt ProtectFish. Es untersucht, wie Fischprädation Fischbestände beeinflusst; die EAA begleitet das Projekt in einem externen Beratungsgremium. Im Zentrum steht die Forderung nach vergleichbaren Daten und einem Management, das regionale Belastungen berücksichtigt und auf wissenschaftliche Erkenntnisse reagiert.</p>
<p data-pm-slice="1 1 &#091;&#093;">Die Debatte betrifft auch den Kormoran. Als weit wandernde Art macht er an Staatsgrenzen nicht halt; entsprechend greifen lokale Maßnahmen häufig zu kurz. Ein europäischer Managementansatz soll auf wissenschaftlichen Grundlagen beruhen und sowohl gefährdete Fischarten als auch die Auswirkungen auf Berufs- und Freizeitfischerei berücksichtigen. Eine EIFAAC/EAA/FEAP-Studie zu Kormoranschäden und ein Entwurf für einen europäischen Kormoranmanagementplan geben der Diskussion zusätzlichen Auftrieb.</p>
<p dir="auto">Der <a href="https://protectfish.eu/wp-content/uploads/2026/08/2026_D5.6_PolicyBrief_July2026_FINAL.pdf">Policy-Brief</a> fordert ein vergleichbares Monitoring, die Anerkennung von Prädation als Belastung für Fischbestände und ein Management, das auf regionale Bedingungen reagiert und anhand neuer Erkenntnisse angepasst wird. Dazu gehören ein <a href="https://www.eaa-europe.eu/wp-content/uploads/2026/03/Civil-society-letter-on-WFD-revision_18-February-2026.pdf">offener Brief an die EU-Kommission</a>, ein <a href="https://www.eaa-europe.eu/wp-content/uploads/2026/03/briefing-paper-on-the-water-framework-directive-review-and-revision_march-2026.pdf">gemeinsames Briefing</a> und eine <a href="https://wwfeu.awsassets.panda.org/downloads/submitted_ngo-complaint-reseu-wfd-september-2026.pdf">Beschwerde bei der Europäischen Bürgerbeauftragten</a> sowie die Unterstützung der Kampagne <a href="https://handsoffnature.eu/">„Hands Off Nature“</a>. Beim Kormoran endet die Herausforderung nicht an der Staatsgrenze. Die Vögel sind hochmobil; lokale Maßnahmen allein greifen deshalb häufig zu kurz. Der <a href="https://openknowledge.fao.org/items/87235803-1cc8-4123-b9d0-cbfa93a75052">Rahmen für einen europäischen Kormoranmanagementplan</a> setzt auf abgestimmtes Vorgehen und wissenschaftliche Grundlagen. Im Mittelpunkt stehen gefährdete Fischarten sowie die Auswirkungen auf Berufs- und Freizeitfischerei und Aquakultur.</p>
<p dir="auto">Wie stark der Druck auf heimische Fischbestände sein kann, untersucht die BOKU unter Leitung von <strong>Dr. Kurt Pinter</strong> an der Oberen Drau. <a href="https://www.riverandnaturetrust.org/wie-viel-praedation-halten-unsere-fischbestaende-noch-aus/">Im Interview erklärt er, wie viel Prädation unsere Fischbestände noch verkraften können.</a> Innerhalb weniger Wochen ist das Kormoranmanagement auf nationaler und internationaler Ebene so präsent wie selten zuvor. Am 25. September 2026 forderten dreizehn Bundesländer auf der Agrarministerkonferenz eine Initiative des Bundes in Brüssel. Am 6. Oktober 2026 legten Fachleute auf einem Workshop der Europäischen Beratungskommission für Binnenfischerei und Aquakultur (EIFAAC) in Riga neue Zahlen zu den Schäden vor.</p>
<h2 data-pm-slice="1 1 &#091;&#093;">Fischfresser<br />
Forderungen erhalten internationalen Rückhalt</h2>
<p dir="auto">Beim Umgang mit Fischfressern kommt Bewegung in die europäische Debatte: Die Europäische Binnenfischerei- und Aquakulturkommission (EIFAAC) hat die Empfehlungen des internationalen Workshops vom 6. Oktober 2026 in Riga offiziell bestätigt. An der anschließenden EIFAAC-Sitzung nahmen 29 europäische Länder und die EU teil.</p>
<p dir="auto">Die Botschaft ist klar: Fischfresser sind Teil natürlicher Ökosysteme. Hohe oder örtlich konzentrierte Bestände können jedoch die Erholung gefährdeter Fischpopulationen erschweren und erhebliche wirtschaftliche Schäden verursachen. Ihr Einfluss muss deshalb gemeinsam mit Lebensraumverlust, Gewässerverschmutzung und Klimawandel berücksichtigt werden.</p>
<p dir="auto"><strong>Gefordert werden ein wissenschaftlich fundiertes, europaweit abgestimmtes Management und praktikablere Verfahren, um auf lokale Probleme rechtzeitig reagieren zu können.</strong> Dazu zählt die Umsetzung eines europäischen Kormoranmanagementplans im Einklang mit dem EU-Naturschutzrecht. Vergleichbare Bestands- und Schadensdaten sollen die Grundlage schaffen; auch Auswirkungen auf die Angelfischerei und der Einsatz Ehrenamtlicher sollen erfasst werden.</p>
<p dir="auto">Die Zusammenarbeit mit dem EU-Projekt <strong>ProtectFish</strong> soll Forschungsergebnisse schneller in konkrete Maßnahmen übersetzen. Auch die Auswirkungen von Fischottern und weiteren Fischfressern sollen genauer untersucht werden. Damit erhält ein zentrales Anliegen des ÖKF zusätzlichen internationalen Rückhalt: <strong>Artenschutz muss auch gefährdete Fischbestände wirksam schützen. </strong><a href="https://www.fao.org/fishery/meeting/41570/en">Unterlagen und Präsentationen zum Workshop</a></p>
<p>Auf Grundlage einer EIFAAC/EAA/FEAP-Studie <a href="https://openknowledge.fao.org/handle/20.500.14283/ce1056en">zu Schäden der Kormoranprädation auf Fischbestände</a> liegt nun ein <a href="https://openknowledge.fao.org/items/87235803-1cc8-4123-b9d0-cbfa93a75052">Entwurf für einen europäischen Kormoranmanagementplan</a> vor. Das Momentum für eine Änderung des europäischen Kormoranmanagements ist damit so groß wie nie zuvor. Ob es ausreicht, um die seit Jahrzehnten verhärteten Fronten und Strukturen aufzubrechen, bleibt jedoch abzuwarten.</p>
<p dir="auto">Zusätzliche Bedeutung erhält die Debatte durch den <strong>EU-Stresstest der FFH- und Vogelschutzrichtlinie</strong>. Das ÖKF fordert einheitliche Bewertungsmethoden, nachvollziehbare Erhaltungsziele und rechtssichere, praxistaugliche Ausnahmen beim Management von Fischotter und Kormoran. Die Kommission will ihren Abschlussbericht Ende 2026 vorlegen.</p>
<h1 dir="auto">Wenn das Smartphone zum Fangbuch wird</h1>
<p dir="auto">Für Meeresanglerinnen und Meeresangler hat die europäische Politik bereits neue Pflichten gebracht: Seit Jänner 2026 müssen bestimmte Fänge elektronisch gemeldet werden. Dafür steht unter anderem das EU-System <a href="https://recfishing.eu/">RecFishing</a> zur Verfügung.</p>
<p dir="auto">Die EAA sieht darin eine Chance, bessere Daten über die Freizeitfischerei zu gewinnen. Gleichzeitig fordert sie Anwendungen, die verständlich und einfach zu bedienen sind. Auch der gesellschaftliche und wirtschaftliche Beitrag der Angelfischerei soll in politischen Entscheidungen stärker berücksichtigt werden.</p>
<p dir="auto">Wie digitale Fangdokumentation im Alltag funktioniert, untersucht das Forschungsprojekt <strong>EveryFish</strong>. Welche Anwendungen werden genutzt? Was erleichtert die Dokumentation, was erschwert sie? Erfahrungen vom Wasser sollen helfen, bessere Lösungen zu entwickeln. <a href="https://defragroup.eu.qualtrics.com/jfe/form/SV_3COb4i7J60PJcvs">Hier können Anglerinnen und Angler an der Umfrage teilnehmen.</a></p>
<p dir="auto">Auch bei <strong>bleihaltigen Angelgeräten</strong> stehen Veränderungen an. Die EU-Regelung sieht gestaffelte Verkaufsbeschränkungen vor, abhängig von Art und Gewicht der Geräte. Die Übergangsfristen beginnen mit dem Inkrafttreten der Verordnung. Ein EU-weites Verwendungsverbot für die Freizeitfischerei ist dabei nicht vorgesehen.</p>
<h2 dir="auto">Gute Ideen kennen keine Grenzen</h2>
<p data-pm-slice="1 1 &#091;&#093;">Europäische Zusammenarbeit bringt auch Anregungen für die Vereinsarbeit. Das dänische Projekt <a href="https://www.eaa-europe.eu/blog/2026/01/09/anglers-of-the-future-danish-youth-project-delivers-strong-results-for-recreational-fishing-as-outdoor-hobby-for-gen-z-2/">„Anglers of the Future“</a> zeigt, wie gezielte Nachwuchsarbeit junge Menschen erreicht. Die <strong>ÖFG Fishing Ladies</strong> stellten in Wien vor, wie Frauen für die Angelfischerei begeistert werden können.</p>
<p>In Cork brachten Dr. Harry Strehlow vom Thünen-Institut und Dr. Kieran Hyder von Cefas die wissenschaftliche Perspektive ein. Der Austausch funktioniert in beide Richtungen: Forschung unterstützt die Praxis; Anglerinnen und Angler liefern wertvolle Beobachtungen vom Wasser.</p>
<p>Eine unmittelbar umsetzbare Idee präsentierten die irischen Gastgeber mit <strong>„Check, Clean, Dry“</strong>: Ausrüstung prüfen, reinigen und trocknen. Beim Gewässerwechsel hilft das, invasive Arten und Krankheitserreger nicht weiterzutragen. <a href="https://www.youtube.com/watch?v=oxp4k3uAVBI&amp;t=3s">Zum Kampagnenvideo.</a></p>
<p dir="auto">. <a href="https://www.youtube.com/watch?v=oxp4k3uAVBI&amp;t=3s">Zum Kampagnenvideo</a></p>
<h2 dir="auto">Nächster Halt: Vejle</h2>
<p dir="auto">Der Blick richtet sich bereits nach Dänemark. Vom <strong>8. bis 12. September 2027</strong> ist die nächste EAA-Generalversammlung in Vejle geplant. Das ÖKF möchte dort das <strong>Fischottermanagement</strong> auf die Tagesordnung bringen und dafür frühzeitig Partner aus betroffenen Ländern und Regionen gewinnen.</p>
<p dir="auto">Die entscheidende Arbeit beginnt schon vorher: Erfahrungen zusammentragen, wissenschaftliche Erkenntnisse verbinden und gemeinsame Forderungen entwickeln. <strong>Damit die Probleme an unseren Gewässern in Brüssel gehört werden – und europäische Entscheidungen auch den Fischen zugutekommen.</strong></p>
<p dir="auto">Sonja Behr (9.10.2026)</p>
<p dir="auto">Interessante Links:<br />
<a href="https://www.eaa-europe.eu/">Europäische Anglerallianz</a><br />
<a href="https://www.eaa-europe.eu/wp-content/uploads/2026/09/EAA-Annual-Report-2025-web.pdf">EAA-Jahresbericht</a><br />
EIFAAC/EAA/FEAP-Studie <a href="https://openknowledge.fao.org/handle/20.500.14283/ce1056en">zu Schäden der Kormoranprädation auf Fischbestände</a><br />
<a href="https://openknowledge.fao.org/items/87235803-1cc8-4123-b9d0-cbfa93a75052">Rahmen für einen europäischen Kormoranmanagementplan</a><br />
<a href="https://protectfish.eu/wp-content/uploads/2026/08/2026_D5.6_PolicyBrief_July2026_FINAL.pdf">Policy-Brief</a> ProtectFish<br />
<a href="https://www.riverandnaturetrust.org/wie-viel-praedation-halten-unsere-fischbestaende-noch-aus/">Im Interview erklärt Kurt Pinter, wie viel Prädation unsere Fischbestände noch verkraften können (River and Nature Trust) </a><br />
<a href="https://defragroup.eu.qualtrics.com/jfe/form/SV_3COb4i7J60PJcvs">Hier können Anglerinnen und Angler an der Umfrage Every Fish teilnehmen.</a></p>

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		<title>ProtectFish</title>
		<link>https://www.fishlife.at/allgemein/protectfish/</link>
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				<pubDate>Mon, 12 Oct 2026 07:29:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Sonja Behr]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles-2018]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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				<description><![CDATA[<p>Europas Fische verdienen Schutz</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.fishlife.at/allgemein/protectfish/">ProtectFish</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.fishlife.at">Fishlife</a>.</p>
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			<h1>ProtectFish</h1>
<p data-pm-slice="1 1 &#091;&quot;blockquote&quot;,{&quot;start&quot;:720,&quot;end&quot;:2646}&#093;">ProtectFish ist ein durch das EU-Programm <strong>Horizon Europe</strong> finanziertes Forschungsprojekt mit einer Laufzeit von <strong>Juni 2024 bis Mai 2028</strong>. Unter Koordination der <strong>Technischen Universität Dänemark</strong> arbeiten Universitäten, Forschungseinrichtungen und weitere Partner aus acht europäischen Ländern zusammen. Sie untersuchen Kormoranbestände und Fraßdruck, erproben Schutzmaßnahmen und entwickeln Empfehlungen für den Erhalt gefährdeter Flussfische.</p>
<p data-pm-slice="1 1 &#091;&#093;">Der <a href="https://protectfish.eu/wp-content/uploads/2026/08/2026_D5.6_PolicyBrief_July2026_FINAL.pdf"><strong>ProtectFish-Policy-Brief</strong></a> formuliert zentrale Empfehlungen für Politik und Gewässermanagement: <strong>Fischbestände und Kormoranvorkommen sollen mit vergleichbaren Methoden erfasst und der Fraßdruck als mögliche Belastung gefährdeter Fischbestände berücksichtigt werden.</strong> Gefordert wird ein wissenschaftlich fundiertes Management, das auf regionale Bedingungen reagiert, die Wirksamkeit von Maßnahmen überprüft und anhand neuer Erkenntnisse angepasst wird. Der Schutz gefährdeter Fische soll dabei gemeinsam mit dem Schutz des Kormorans und der Gewässerlebensräume betrachtet werden.</p>
<p data-pm-slice="1 1 &#091;&quot;blockquote&quot;,{&quot;start&quot;:720,&quot;end&quot;:2646}&#093;">Die <strong>Europäische Anglerallianz (EAA)</strong> wirkt im externen Beratungsgremium mit. Sie bringt Erfahrungen und Anliegen der Angelfischerei ein und unterstützt den Austausch zwischen Wissenschaft und Gewässerpraxis. <strong>Aliénor</strong>, die Lobbyingagentur im Auftrag der EAA, ist zugleich eigenständiger ProtectFish-Projektpartner. Im Projekt leitet sie die Kommunikation und Verbreitung der Ergebnisse: Sie vermittelt Erkenntnisse und Empfehlungen an Öffentlichkeit, Interessengruppen und politische Entscheidungsträger und unterstützt den Dialog über deren Umsetzung.</p>
<p data-pm-slice="1 1 &#091;&quot;blockquote&quot;,{&quot;start&quot;:720,&quot;end&quot;:2646}&#093;">Der <a href="https://protectfish.eu/wp-content/uploads/2026/08/2026_D5.6_PolicyBrief_July2026_FINAL.pdf">Policy-Brief</a> fordert ein vergleichbares Monitoring, die Anerkennung von Prädation als Belastung für Fischbestände und ein Management, das auf regionale Bedingungen reagiert und anhand neuer Erkenntnisse angepasst wird. Dazu gehören ein <a href="https://www.eaa-europe.eu/wp-content/uploads/2026/03/Civil-society-letter-on-WFD-revision_18-February-2026.pdf">offener Brief an die EU-Kommission</a>, ein <a href="https://www.eaa-europe.eu/wp-content/uploads/2026/03/briefing-paper-on-the-water-framework-directive-review-and-revision_march-2026.pdf">gemeinsames Briefing</a> und eine <a href="https://wwfeu.awsassets.panda.org/downloads/submitted_ngo-complaint-reseu-wfd-september-2026.pdf">Beschwerde bei der Europäischen Bürgerbeauftragten</a> sowie die Unterstützung der Kampagne <a href="https://handsoffnature.eu/">„Hands Off Nature“</a>.</p>
<p data-pm-slice="1 1 &#091;&quot;blockquote&quot;,{&quot;start&quot;:720,&quot;end&quot;:2646}&#093;">Die <strong>BOKU (Universität für Bodenkultur Wien)  unter Leitung von Dr. Kurt Pinter</strong> verantwortet die Feldversuche in sechs europäischen Ländern. In Österreich stehen insbesondere <strong>Obere Drau </strong>im Mittelpunkt. Fischbestandserhebungen, markierte Fische und Untersuchungen an Kormoranschlafplätzen helfen, den Fraßdruck nachzuvollziehen. Das Forschungsteam untersucht, ob und wie ein geringerer Fraßdruck die Erholung gefährdeter Fischbestände unterstützt und welchen Einfluss Lebensraum und Schutzmaßnahmen haben.</p>
<ul>
<li data-pm-slice="1 1 &#091;&quot;blockquote&quot;,{&quot;start&quot;:720,&quot;end&quot;:2646}&#093;"><a href="https://protectfish.eu/">Mehr zum Projekt ProtectFish</a></li>
<li data-pm-slice="1 1 &#091;&quot;blockquote&quot;,{&quot;start&quot;:720,&quot;end&quot;:2646}&#093;"><a href="https://protectfish.eu/wp-content/uploads/2026/08/2026_D5.6_PolicyBrief_July2026_FINAL.pdf">ProtectFish-Policy-Brief – Empfehlungen für Politik und Management, Juli 2026</a></li>
<li><a href="https://openknowledge.fao.org/handle/20.500.14283/ce1056en">EIFAAC/EAA/FEAP – Europäische Schadensbilanz zur Kormoranprädation</a></li>
<li><a href="https://openknowledge.fao.org/items/87235803-1cc8-4123-b9d0-cbfa93a75052">Rahmen für einen europäischen Kormoranmanagementplan </a><br />
<a href="https://www.riverandnaturetrust.org/wie-viel-praedation-halten-unsere-fischbestaende-noch-aus/">Interview mit Kurt Pinter</a></li>
</ul>

		</div>
	</div>
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			<h1>ProtectFish<br />
Europas Fische verdienen Schutz</h1>
<h2>Neue Erkenntnisse und internationale Empfehlungen bringen Bewegung ins Kormoranmanagement</h2>
<p data-pm-slice="1 1 &#091;&#093;"><strong>Seit Jahren fordern das ÖKF und die Europäische Anglerallianz ein abgestimmtes Kormoranmanagement. Eine europäische Schadensstudie zeigt nun die Dimension der Verluste. Ein Managementrahmen und die jüngsten Empfehlungen aus Riga weisen den Weg zu gemeinsamen Maßnahmen. Das EU-Forschungsprojekt ProtectFish liefert dafür wissenschaftliche Grundlagen.</strong></p>
<p>Die Forderung nach einem europäischen Kormoranmanagement ist dabei keineswegs neu. Bereits <strong>2008 engagierten sich das ÖKF und die EAA, insbesondere ÖKF Vorstand und Kormoranexperte Dr. Franz Kohl, für ein grenzüberschreitendes Vorgehen</strong>. Am <strong>4. Dezember 2008</strong> verabschiedete das Europäische Parlament eine Entschließung, die einen europäischen Managementplan zur Verringerung der Auswirkungen auf Fischbestände, Fischerei und Aquakultur forderte. 2018 und 2022 bekräftigte das Parlament diese Forderung.</p>
<p>Doch zwischen politischem Auftrag und praktischer Umsetzung liegt ein langer Weg. Seit 2024 entwickelt nun die EIFAAC mit Unterstützung der EU-Kommission einen europäischen Managementrahmen. Wissenschaft, Fischerei, Aquakultur und weitere Interessengruppen wurden eingebunden. Im Juni 2025 diskutierten <strong>230 Teilnehmende aus 31 Ländern</strong> den damaligen Entwurf bei einer Konferenz in Brüssel. Im März 2026 wurde das Papier im Fischereiausschuss des Europäischen Parlaments vorgestellt.</p>
<p data-pm-slice="1 1 &#091;&#093;"><strong>18 Jahre nach dem ersten parlamentarischen Vorstoß geht es weiterhin darum, aus politischen Forderungen wirksame Maßnahmen zu machen.</strong></p>
<h1 data-pm-slice="1 1 &#091;&#093;">Eine Schadensbilanz, die aufhorchen lässt</h1>
<p>Eine wichtige Grundlage liefert die im August 2026 veröffentlichte <strong>europäische Bestandsaufnahme zu <a href="https://openknowledge.fao.org/handle/20.500.14283/ce1056en">Schäden durch Kormoranprädation</a></strong>. Die gemeinsame Untersuchung von EIFAAC, EAA und dem Verband europäischer Aquakulturproduzenten FEAP bündelt Angaben von <strong>mehr als 300 Organisationen aus 26 Ländern</strong> für die Jahre 2023 und 2024.</p>
<p data-pm-slice="1 1 &#091;&#093;">Die jährlichen wirtschaftlichen Schäden an Fischbeständen durch Kormoranfraß werden darin auf <strong>mehr als 670 Millionen Euro</strong> geschätzt. Für die Freizeitfischerei und weitere Binnenfischerei werden Verluste von <strong>150 bis 220 Millionen Euro jährlich</strong> ausgewiesen. Diese Zahlen beruhen auf erhobenen Angaben und Modellannahmen. Die Daten sind nicht überall gleich vollständig; unter anderem bestehen Lücken bei der Bewertung wildlebender Fische in Flüssen und Seen sowie zusätzlicher Besatzkosten. Die Untersuchung schafft dennoch eine wichtige Grundlage, um Auswirkungen vergleichbar zu erfassen und politische Entscheidungen besser abzusichern.</p>
<p>Nicht alle Folgen lassen sich nämlich so leicht in Euro ausdrücken. Anhaltender Fraßdruck kann die Erholung gefährdeter Arten erschweren und die Wirkung aufwendiger Renaturierungsmaßnahmen schwächen. Damit steht auch der Erfolg langjähriger Arbeit für die Gewässer auf dem Spiel, wobei ein nicht unerheblicher Teil davon von Ehrenamtlichen geleistet wird.</p>
<h1 data-pm-slice="1 1 &#091;&#093;">Warum ein europäischer Managementplan nötig ist</h1>
<p data-pm-slice="1 1 &#091;&#093;">Kormorane halten sich nicht an Staatsgrenzen. Brutgebiete, Zugwege und Winterquartiere verbinden Gewässer über weite Entfernungen. Maßnahmen an einzelnen Flüssen greifen deshalb häufig zu kurz.</p>
<p>Der <a href="https://openknowledge.fao.org/items/87235803-1cc8-4123-b9d0-cbfa93a75052">Rahmen für einen europäischen Kormoranmanagementplan</a> beschreibt ein abgestimmtes Vorgehen: gemeinsame Ziele festlegen, Kormoran- und Fischbestände erfassen, Auswirkungen bewerten, geeignete Maßnahmen umsetzen und deren Erfolg überprüfen. Das Management soll anhand neuer Erkenntnisse laufend angepasst werden. Ziel ist ein Ausgleich zwischen dem Schutz des Kormorans, dem Erhalt gefährdeter Fischbestände und den Interessen von Fischerei und Aquakultur. Das Rahmenpapier schafft dafür eine gemeinsame Grundlage; konkrete Maßnahmen müssen im geltenden Naturschutzrecht erfolgen. Im Juli 2026 wurde außerdem die Einrichtung einer europäischen wissenschaftlichen Beratungsgruppe vorbereitet, die Monitoring und Zusammenarbeit zwischen Ländern unterstützen soll.</p>
<h1 class="mb-2">Workshop on Ecological and Economic Effects of Predators on Freshwater Fish Resources and Aquaculture<br />
Riga stärkt den Auftrag zum Handeln</h1>
<p>Die in nunmehr 4. Workshop Ecological and Economic Effects of Predators on Freshwater Fish Resources and Aquaculture in Riga bestätigten Empfehlungen stärken diesen Ansatz. Prädation gehört zu natürlichen Ökosystemen. Hohe oder örtlich konzentrierte Bestände können gefährdete Fischpopulationen jedoch erheblich unter Druck setzen. Dabei müssen auch Lebensraumverlust, Gewässerverschmutzung und die Folgen des Klimawandels berücksichtigt werden.</p>
<p>Für das Kormoranmanagement werden insbesondere gefordert:</p>
<ul data-spread="false">
<li><strong>Europaweit abgestimmt handeln:</strong> wissenschaftlich fundiert, mit klaren Schutzzielen und im Einklang mit dem EU-Naturschutzrecht.</li>
<li><strong>Lokale Probleme rechtzeitig lösen:</strong> Verfahren für Ausnahmen und Managementmaßnahmen vereinfachen.</li>
<li><strong>Bestände und Auswirkungen vergleichbar erfassen:</strong> einschließlich der Folgen für die Angelfischerei und des ehrenamtlichen Aufwands.</li>
<li><strong>Maßnahmen auf ihre Wirksamkeit prüfen:</strong> Kosten, Tierwohl, ökologische Folgen und praktische Anwendbarkeit berücksichtigen.</li>
</ul>
<p data-pm-slice="1 1 &#091;&#093;">Die EIFAAC empfiehlt ausdrücklich eine <strong>enge Zusammenarbeit mit ProtectFish</strong>, damit neue Forschungsergebnisse schneller in politische Entscheidungen und konkrete Maßnahmen am Gewässer einfließen. ProtectFish soll helfen, die Forderungen mit belastbaren Erkenntnissen zu untermauern. Auch der <a href="https://protectfish.eu/wp-content/uploads/2026/08/2026_D5.6_PolicyBrief_July2026_FINAL.pdf">Policy-Brief des Projekts</a> fordert vergleichbare Daten und ein Management, das auf regionale Bedingungen reagiert und anhand neuer Ergebnisse angepasst wird.</p>
<h2 data-pm-slice="1 1 &#091;&#093;">EAA:<br />
Die Angelfischerei trägt mehr als den Verlust von Fischen</h2>
<p><strong>Ein zentrales Anliegen der EAA ist, diese Leistungen und Belastungen sichtbar zu machen. </strong>Die gemeinsame <a href="https://openknowledge.fao.org/server/api/core/bitstreams/06c4e7a6-0134-400a-a3cf-8a722351d2c0/content">Präsentation von EIFAAC, EAA und FEAP beim Workshop in Riga</a> zeigt, was hinter den Zahlen steht: Kormoranprädation bedeutet nicht nur weniger Fische und geringere Fänge. Sie verursacht auch zusätzliche Schutzkosten und erheblichen Arbeitsaufwand. Für die Bewachung von Teichen und Angelgewässern werden <strong>mehr als 100.000 ehrenamtliche Stunden jährlich</strong> ausgewiesen. Vereine investieren Zeit und Geld in Fischbestände und Gewässer. Wenn anhaltender Fraßdruck die Erholung gefährdeter Arten erschwert, steht auch der Erfolg dieses Engagements auf dem Spiel.</p>
<p>Die Präsentation benennt zugleich Lücken: Der Wert wildlebender Fische in Flüssen und Seen sowie zusätzliche Besatzkosten sind noch nicht ausreichend erfasst. Die Schadenszahlen beruhen teilweise auf Modellannahmen und unterschiedlich vollständigen Daten. Umso wichtiger sind einheitliche Erhebungsmethoden, die wirtschaftliche Verluste und ökologische Folgen nachvollziehbar darstellen.</p>
<p>Gefordert werden außerdem <strong>zugängliche, ausreichend finanzierte Entschädigungsregelungen</strong>, praktikablere Managementverfahren und Investitionen in wirksame Schutzmaßnahmen. Für die Angelfischerei besonders relevant: Langfristige Lösungen sollen die Abhängigkeit von wiederholtem Besatz und aufwendiger Vergrämung verringern. <strong>Ehrenamtliches Engagement braucht Unterstützung – und ein Management, das Fischbestände dauerhaft schützt.</strong></p>
<h2 data-pm-slice="1 1 &#091;&#093;">Artenschutz muss auch unter Wasser wirken</h2>
<p>Die wissenschaftlichen Grundlagen werden breiter, die Forderungen konkreter. Für das ÖKF ist die internationale Bestätigung ein wichtiger Schritt. Sie stärkt ein Anliegen, das den Verband seit Jahrzehnten begleitet: <strong>Der Schutz des Kormorans und der Schutz gefährdeter Fische müssen gemeinsam gedacht werden.</strong></p>
<p>Ob die aktuellen Initiativen den Durchbruch bringen, wird sich an den Gewässern zeigen – daran, ob sich Fischbestände erholen und natürliche Fortpflanzung wieder dauerhaft gelingt. <strong>Europas Fische verdienen Schutz – genauso wie der Kormoran.</strong></p>
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<li class="ListItem-ncLgmg"><a class="ExternalMarkdownLink-WWBYg9 InlineMentionFocusRing-j8iO1a" href="https://protectfish.eu/wp-content/uploads/2026/08/2026_D5.6_PolicyBrief_July2026_FINAL.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-inline-mention-interactive="" data-state="closed" data-search-result-target=""><span class="Mention-hIgCkC" data-appearance="inline-mention" data-font-weight="medium" data-layout="inline-flow" data-tone="accent" data-underline-on-hover=""><span class="Label-arpLwJ">ProtectFish-Policy-Brief – Empfehlungen für Politik und Management, Juli 2026</span></span></a></li>
<li class="ListItem-ncLgmg"><a class="ExternalMarkdownLink-WWBYg9 InlineMentionFocusRing-j8iO1a" href="https://openknowledge.fao.org/handle/20.500.14283/ce1056en" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-inline-mention-interactive="" data-state="closed" data-search-result-target=""><span class="Mention-hIgCkC" data-appearance="inline-mention" data-font-weight="medium" data-layout="inline-flow" data-tone="accent" data-underline-on-hover=""><span class="Label-arpLwJ">EIFAAC/EAA/FEAP – Europäische Schadensbilanz zur Kormoranprädation</span></span></a></li>
<li class="ListItem-ncLgmg"><a class="ExternalMarkdownLink-WWBYg9 InlineMentionFocusRing-j8iO1a" href="https://openknowledge.fao.org/items/87235803-1cc8-4123-b9d0-cbfa93a75052" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-inline-mention-interactive="" data-state="closed" data-search-result-target=""><span class="Mention-hIgCkC" data-appearance="inline-mention" data-font-weight="medium" data-layout="inline-flow" data-tone="accent" data-underline-on-hover=""><span class="Label-arpLwJ">Rahmen für einen europäischen Kormoranmanagementplan</span></span></a></li>
<li class="ListItem-ncLgmg"><a class="ExternalMarkdownLink-WWBYg9 InlineMentionFocusRing-j8iO1a" href="http://Beim Workshop zu den ökologischen und wirtschaftlichen Auswirkungen von Fischfressern auf Süßwasserfischbestände und Aquakultur am 6. Oktober 2026 in Riga brachte die EAA die gemeinsam mit EIFAAC und FEAP erarbeitete europäische Schadensbilanz ein. Einige prägnante Ergebnisse: Rund 672 Millionen Euro geschätzte jährliche Schäden an Fischbeständen durch Kormoranprädation. 150–220 Millionen Euro geschätzte jährliche Verluste für Freizeitfischerei und weitere Binnenfischerei. Mehr als 100.000 ehrenamtliche Stunden jährlich für die Bewachung von Teichen und Angelgewässern. Nur 4–6 Prozent der Gesamtschäden werden durch Entschädigungsregelungen gedeckt. Die Untersuchung stützt sich auf Angaben von mehr als 300 Organisationen aus 26 Ländern. Die Schadensbeträge beruhen auf erhobenen Daten und Modellannahmen. Zur Präsentation der gemeinsamen Schadensbilanz von EIFAAC, EAA und FEAPhttps://openknowledge.fao.org/server/api/core/bitstreams/06c4e7a6-0134-400a-a3cf-8a722351d2c0/content" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-inline-mention-interactive="" data-state="closed" data-search-result-target=""><span class="Mention-hIgCkC" data-appearance="inline-mention" data-font-weight="medium" data-layout="inline-flow" data-tone="accent" data-underline-on-hover=""><span class="Label-arpLwJ">EIFAAC-Workshop in Riga am 6. Oktober 2026 – Unterlagen und Präsentationen</span></span></a></li>
<li class="ListItem-ncLgmg"><a class="ExternalMarkdownLink-WWBYg9 InlineMentionFocusRing-j8iO1a" href="https://openknowledge.fao.org/handle/20.500.14283/ce1420en" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-inline-mention-interactive="" data-state="closed" data-search-result-target=""><span class="Mention-hIgCkC" data-appearance="inline-mention" data-font-weight="medium" data-layout="inline-flow" data-tone="accent" data-underline-on-hover=""><span class="Label-arpLwJ">Entwurf des Workshop-Berichts zu ökologischen und wirtschaftlichen Auswirkungen der Fischprädation</span></span></a></li>
<li class="ListItem-ncLgmg"><a class="ExternalMarkdownLink-WWBYg9 InlineMentionFocusRing-j8iO1a" href="https://www.riverandnaturetrust.org/wie-viel-praedation-halten-unsere-fischbestaende-noch-aus/" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-inline-mention-interactive="" data-state="closed" data-search-result-target=""><span class="Mention-hIgCkC" data-appearance="inline-mention" data-font-weight="medium" data-layout="inline-flow" data-tone="accent" data-underline-on-hover=""><span class="Label-arpLwJ">Interview mit Kurt Pinter – Wie viel Prädation halten unsere Fischbestände noch aus?</span></span></a></li>
<li class="ListItem-ncLgmg"><a class="ExternalMarkdownLink-WWBYg9 InlineMentionFocusRing-j8iO1a" href="https://eur-lex.europa.eu/legal-content/EN/TXT/?uri=CELEX:52008IP0583" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-inline-mention-interactive="" data-state="closed" data-search-result-target=""><span class="Mention-hIgCkC" data-appearance="inline-mention" data-font-weight="medium" data-layout="inline-flow" data-tone="accent" data-underline-on-hover=""><span class="Label-arpLwJ">Europäisches Parlament – Entschließung zum europäischen Kormoranmanagementplan vom 4. Dezember 2008</span></span></a></li>
<li class="ListItem-ncLgmg"><a class="ExternalMarkdownLink-WWBYg9 InlineMentionFocusRing-j8iO1a" href="https://www.eaa-europe.eu/advocacy-projects/cormorants/?utm_source=chatgpt.com" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-inline-mention-interactive="" data-state="closed" data-search-result-target=""><span class="Mention-hIgCkC" data-appearance="inline-mention" data-font-weight="medium" data-layout="inline-flow" data-tone="accent" data-underline-on-hover=""><span class="Label-arpLwJ">Europäische Anglerallianz – Informationen zum Kormoranmanagement</span></span></a>g</li>
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		<title>Die Traun darf weiter rauschen!</title>
		<link>https://www.fishlife.at/am-wasser-vereine/die-traun-darf-weiter-rauschen/</link>
				<comments>https://www.fishlife.at/am-wasser-vereine/die-traun-darf-weiter-rauschen/#respond</comments>
				<pubDate>Thu, 01 Oct 2026 07:55:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Sonja Behr]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Am Wasser - Vereine]]></category>

		<guid isPermaLink="false">https://www.fishlife.at/?p=9662</guid>
				<description><![CDATA[<p>Erfolg für den Gewässerschutz - Nur nicht aufgeben! </p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.fishlife.at/am-wasser-vereine/die-traun-darf-weiter-rauschen/">Die Traun darf weiter rauschen!</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.fishlife.at">Fishlife</a>.</p>
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			<h1>Die Traun darf weiter rauschen!</h1>
<h1>Erfolg für den Gewässerschutz – und ein Signal für eine verantwortungsvolle Energiewende.</h1>
<h3><strong>Nur nicht aufgeben! </strong>Engagement kann einen Fluss retten: Die Bürgerinitiative <strong>Traunrauschen</strong> und das Fischereirevier Oberes Salzkammergut (FROSK) melden, dass die Energie AG auf das bekämpfte Kraftwerksprojekt bei Weißenbach verzichtet. Ein Erfolg, der Mut macht und zeigt, was Menschen erreichen können, wenn sie entschlossen für ihre Gewässer eintreten.</h3>
<p>Damit wurde ein massiver Eingriff abgewendet. Die damalige Erst-Planung sah unter anderem eine rund 1,5 Kilometer lange Stauhaltung, neue Dämme und eine Eintiefung des Flussbetts vor. Die oberösterreichische Umweltanwaltschaft kritisierte das Missverhältnis zwischen ökologischen Kosten und energiewirtschaftlichem Nutzen. Gelungen ist somit weit mehr als die Verhinderung eines Bauwerks: Ein wertvoller Flussabschnitt wurde vor grundlegenden Veränderungen bewahrt.</p>
<p>Unser Dank gilt der Bürgerinitiative „Traunrauschen“ und insbesondere Petra Haick-Petter, Christof Petter und Hubert Achleitner, bekannt als Hubert von Goisern, sowie allen Unterstützerinnen und Unterstützern. Anerkennung verdient auch die Bereitschaft der Energie AG, die Einwände ernst zu nehmen und ihre Entscheidung zu überdenken.</p>
<h3><strong>Großer Schaden, kleiner Nutzen</strong></h3>
<p>ÖKO-Wasserkraft &#8211; diese Rechnung muss hinterfragt werden. Gerade bei neuen Kleinkraftwerken an ökologisch wertvollen Gewässern stellt sich die Frage, ob ihr begrenzter Beitrag zur Energiewende die dauerhaften Eingriffe rechtfertigt. Auch die Wirtschaftlichkeit gehört auf den Prüfstand: Wo sich ein Projekt erst durch Förderungen oder gestützte Stromerlöse rechnet, muss besonders kritisch gefragt werden, ob öffentliche Mittel sinnvoll eingesetzt sind. Eine Förderung allein macht ein Kraftwerk nicht wirtschaftlich vertretbar, ökologisch schon gar nicht.</p>
<p><strong>Dieser Erfolg sollte beispielgebend sein.</strong> Die Energiewende braucht eine ehrliche Abwägung und den Mut, auf unverhältnismäßige Eingriffe zu verzichten. Bestehende Anlagen zu modernisieren und effizienter zu nutzen, kann – bei sorgfältiger ökologischer Prüfung – eine Alternative zum Verbau weiterer Flussstrecken sein. Klimaschutz und Gewässerschutz müssen gemeinsam gedacht werden.</p>
<h3><strong>Freie Flüsse bewahren – verbaute Flüsse wieder verbinden</strong></h3>
<p>An der Traun ist es gelungen, einen neuen Eingriff abzuwenden. An vielen anderen Gewässern geht es darum, die Folgen früherer Eingriffe zu beheben. Beides gehört zusammen: wertvolle Flussstrecken schützen und dort wieder Durchgängigkeit schaffen, wo überflüssige Barrieren Gewässer zerschneiden.</p>
<h3><strong>Freie Flüsse bewahren – verbaute Flüsse wieder verbinden</strong></h3>
<p>An der Traun ist es gelungen, einen neuen Eingriff abzuwenden. An vielen anderen Gewässern geht es darum, die Folgen früherer Eingriffe zu beheben. Beides gehört zusammen: wertvolle Flussstrecken schützen und dort wieder Durchgängigkeit schaffen, wo überflüssige Barrieren Gewässer zerschneiden.</p>
<p><strong>Hier setzt Dam Removal an</strong>: der gezielte Rückbau nicht mehr benötigter Dämme, Wehre und anderer Querbauwerke. Die internationale Bewegung zeigt, wie Flüsse wieder verbunden und Lebensräume zurückgewonnen werden können. Auch in Österreich gibt es bereits zahlreiche Rückbauprojekte. Fische können dadurch wieder Laichplätze und andere wichtige Lebensräume erreichen; zugleich können sich natürliche Strömungs- und Sedimentprozesse erholen.</p>
<p>Wo Bauwerke ihre Funktion verloren haben, sollte ihr Rückbau konsequent geprüft und umgesetzt werden. Überflüssige Barrieren entfernen, Flüsse wieder verbinden und Lebensräume zurückgewinnen: Auch das ist zukunftsfähige Gewässerpolitik.</p>
<p>Mehr zu Dam Removal:</p>
<ul>
<li><a href="https://damremoval.eu/">Dam Removal Europe – Initiative, Hintergrund und Praxisbeispiele</a></li>
<li><a href="https://www.wwf.at/artikel/dam-removal/">WWF Österreich: Wie Dam Removal Flüsse natürlicher macht</a></li>
<li><a href="https://www.wwf.at/wp-content/uploads/2022/09/Blattfisch-2022-DamRemoval-in-Oesterreich_WWF.pdf">Studie: Dam Removal in Österreich – Übersicht und Erfahrungen</a></li>
</ul>
<p>Quelle: Heimo Huber (FROSK) <a href="http://huberpower.com/wordpress/">Traunrauschen </a><br />
Text: Sonja Behr (01.10.2026)<br />
Bild: Albert Pesendorfer</p>

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		<title>Großer Angeltag für kleine Petrijünger</title>
		<link>https://www.fishlife.at/am-wasser-vereine/grosser-angeltag-fuer-kleine-petrijuenger/</link>
				<comments>https://www.fishlife.at/am-wasser-vereine/grosser-angeltag-fuer-kleine-petrijuenger/#respond</comments>
				<pubDate>Mon, 21 Sep 2026 06:24:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Sonja Behr]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Am Wasser - Vereine]]></category>

		<guid isPermaLink="false">https://www.fishlife.at/?p=9653</guid>
				<description><![CDATA[<p>Fischen, Lernen und gemeinsames Erleben in Puchheim beim FV Traunsee</p>
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<h1 dir="auto" data-section-id="134xuj8" data-start="44" data-end="133">Großer Andrang für kleine Petrijünger</h1>
<h1 dir="auto" data-section-id="134xuj8" data-start="44" data-end="133">Fischen, Lernen und gemeinsames Erleben beim FV Traunsee</h1>
<h2 class="PDq2pG_selectionAnchorContainer" dir="auto" data-section-id="134xuj8" data-start="44" data-end="133">63 junge Anglerinnen und Angler erlebten einen abwechslungsreichen Vormittag am Wasser</h2>
<p dir="auto" data-start="135" data-end="383">So viele Anmeldungen wie noch nie: Beim zweiten Jugendfischen des Jahres am 19. September 2026 kamen insgesamt 63 Kinder und Jugendliche nach Puchheim. Gemeinsam mit zahlreichen Helferinnen und Helfern wurde gefischt, geübt, filetiert und gefeiert.</p>
<p dir="auto" data-start="385" data-end="701">Vor dem Start erklärte Jugendwart Uwe den jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmern die wichtigsten Regeln für das richtige Verhalten am Fischwasser. Anschließend wurden die Gruppen auf beide Teiche verteilt. Besonders jene Kinder, die zum ersten Mal eine Angel in der Hand hielten, erhielten tatkräftige Unterstützung.</p>
<h3 dir="auto" data-section-id="160253i" data-start="703" data-end="732">14 Helfer im Dauereinsatz</h3>
<p dir="auto" data-start="734" data-end="1027">Dank der 14 engagierten Helfer konnten die Anfänger gut betreut werden. Gemeinsam wurden Angelgeräte vorbereitet, Köder montiert und das richtige Auswerfen geübt. Viel Zeit zum Durchatmen blieb den Helfern allerdings nicht: Schon kurz nach Beginn wurden die ersten Regenbogenforellen gefangen.</p>
<p dir="auto" data-start="1029" data-end="1150">Die Freude über jeden Fang war groß – und als das Fischen um 11 Uhr endete, wollten manche am liebsten noch weitermachen.</p>
<h3 dir="auto" data-section-id="60jq5w" data-start="1152" data-end="1187">Vom Fang bis zum fertigen Filet</h3>
<p dir="auto" data-start="1189" data-end="1532">Danach ging es zum Vereinsplatz am Traunsee. Dort warteten bereits Grillwürste und Getränke auf die hungrigen Jungfischer und ihre Familien. Ein eigens organisierter Filetierkurs zeigte den Jugendlichen, wie die gefangenen Fische fachgerecht versorgt und verarbeitet werden. Unter Anleitung konnten sie das Filetieren auch selbst ausprobieren.</p>
<p dir="auto" data-start="1534" data-end="1863">Für zusätzliche Spannung sorgte die anschließende Tombola: Jedes Kind durfte einen Preis ziehen. Ein besonderer Dank gilt Fishing-King und den beiden Fischereifachgeschäften, die mit ihrem großzügigen Sponsoring für attraktive Preise sorgten. Außerdem erhielten die Jugendlichen Informationsmaterial des Landesfischereiverbandes.</p>
<p dir="auto" data-start="1897" data-end="2084">Von den 63 angemeldeten Kindern und Jugendlichen konnten 38 mindestens eine Regenbogenforelle fangen. Insgesamt wurden 121 Forellen mit einem Gesamtgewicht von rund 35 Kilogramm gelandet. Das besondere Anglerglück war diesmal auf der Seite von Nils Michael Seiringer: Er fing eine beeindruckende Regenbogenforelle mit einer Länge von 62,5 Zentimetern.</p>
<h3 dir="auto" data-section-id="18xdwvk" data-start="2259" data-end="2296">Ein starkes Gemeinschaftserlebnis</h3>
<p dir="auto" data-start="2298" data-end="2599">Ein herzliches Dankeschön gilt allen Helferinnen und Helfern, den Eltern, die ihren Kindern die Teilnahme ermöglichten, sowie den Platzwarten, die am Vereinsplatz alles bestens vorbereitet hatten. Besonders erfreulich war das vorbildliche Verhalten der jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Wasser.</p>
<p dir="auto" data-start="2601" data-end="2805">Das zweite Jugendfischen zeigte eindrucksvoll, wie viel Begeisterung die Fischerei bei Kindern und Jugendlichen wecken kann – wenn ihnen erfahrene Begleiter mit Geduld, Wissen und Freude zur Seite stehen.</p>
<p dir="auto" data-start="2807" data-end="2842" data-is-last-node="" data-is-only-node="">Uwe und Martin<br />
Jugendwarte FV Traunsee<br />
<a href="http://www.traunseefischer.at">traunseefischer.at </a></p>
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		<title>Jungfischertage im Gailtal</title>
		<link>https://www.fishlife.at/am-wasser-vereine/jungfischertage-im-gailtal/</link>
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				<pubDate>Fri, 11 Sep 2026 10:07:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Sonja Behr]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Am Wasser - Vereine]]></category>

		<guid isPermaLink="false">https://www.fishlife.at/?p=9633</guid>
				<description><![CDATA[<p>Praxis lernen, Verantwortung übernehmen.</p>
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								<content:encoded><![CDATA[<div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner "><div class="wpb_wrapper">
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			<h1 class="PDq2pG_selectionAnchorContainer" data-section-id="1k6elzh" data-start="0" data-end="25">Jungfischertage im Gailtal</h1>
<h2 data-start="27" data-end="71">Praxis lernen, Verantwortung übernehmen</h2>
<p><strong>Hermagor/Rattendorf: Als Teil der Nachwuchsarbeit hat der Fischerverein Wulfenia zwei Jugend-Fliegenfischertage veranstaltet. Durch eine gut vorbereitete Organisation von Obmann Martin Baier und Hilfe &amp; Anleitung von vielen Betreuern war es für die jungen Petrijünger ein unvergessliches Erlebnis.</strong></p>
<p>Am ersten Tag vermittelte Aufsichtsfischer Sepp Mitterberger Grundkenntnisse über das Fischen sowie der waidgerechte Umgang. Es wurden Trockenfliegen, Nymphen und Streamer vorgestellt und die passenden Ruten erklärt. Danach gab es neben der Fischerhütte  die Wurfübungen und es stellte sich heraus, dass das richtige Timing gar nicht so einfach ist.</p>
<h3>Begeisterung direkt am Wasser</h3>
<p>Am zweiten Tag ging es unweit der Ortschaft Rattendorf zu zwei naheliegenden Bächen, wo man auf kurze Distanz gut vom Ufer ausfischen kann. Dort konnten die „Jungfischer“ das Gelernte mit beigestellten Angelruten direkt in die Tat umsetzen. Die größte Begeisterung herrschte natürlich bei jedem erfolgreichen Fang, wie unter anderem eine Forelle oder Äsche. Demonstriert wurden auch die korrekte Betäubung sowie der Herz- und Kiemenschnitt. Danach konnten einige Teilnehmer auch selbst anpacken und wenn die ersten Schnitte noch etwas zaghaft und ungelenk ausfielen, zeigte sich schnell – Übung macht den Meister.</p>
<h3>Gelungene Premiere</h3>
<p>Für das leibliche Wohl war bestens gesorgt – Speisen und Getränke standen zur Verfügung. Für den Fischerverein Wulfenia unter den agilen Obmann Martin Baier war diese Veranstaltung ein voller Erfolg, vor allem aber ein unvergessliches Erlebnis für die „Jungfischer“. Baier: „Ein Danke an meine Fischerkollegen, die diese gelungene Premiere möglich gemacht haben und  „Fortsetzung folgt“.</p>

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		<title>WASSER VERBINDET</title>
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				<pubDate>Tue, 08 Sep 2026 10:40:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Sonja Behr]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles-2018]]></category>

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				<description><![CDATA[<p>Exkursion in die Welt des Schlammpeitzgers nach Hohenau an der March </p>
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			<h3>ÖKF Exkursion 4. September 2026</h3>
<h1>WASSER VERBINDET<br />
Im Reich des Schlammpeitzgers</h1>
<p><strong>Wer nicht dabei war, hat mehr als eine Exkursion versäumt: bewegende Geschichten, eindrucksvolle Natur und scheinbar unmögliche Projekte. Unter dem Motto „Wasser verbindet“ führte das ÖKF nach Hohenau an der March – in eine Landschaft, in der Fluss und Au wieder zueinanderfinden.</strong></p>
<p><strong>WAS UNS VERBINDET</strong></p>
<p>Zum Auftakt hieß ÖKF-Präsident Heinz Heistinger die Gäste willkommen, darunter Bürgermeister Wolfgang Gaida und Franz Wagner als Vertreter des BMLUK. In seiner Begrüßung <strong>„Was uns verbindet“</strong> spannte Heinz Heistinger den Bogen von der gemeinsamen Leidenschaft für Fische und Gewässer bis zur Verantwortung, diese Lebensräume für kommende Generationen zu erhalten.</p>
<p>Anschließend nahm ÖKF-Geschäftsführerin Sonja Behr die Gäste in ihrer Präsentation <strong>„Wasser verbindet – Ein Jahr im ÖKF“</strong> mit durch ein Jahr voller Einsatz, Begegnungen und gemeinsamer Erfolge. Sie zeigte, wie das ÖKF Menschen und Ideen zusammenbringt und den Anliegen der Fischerei Gehör verschafft.</p>
<p>Eine Weltpremiere führte die Gäste schließlich auf eine virtuelle Reise entlang der Donau: Zum ersten Mal war der Kurzfilm zum Schlammpeitzger im der Initiative <a href="https://nazoberedonau.de/wellen-der-vielfalt?inheritRedirect=true">„Wellen der Vielfalt – Schutzgebiete entlang der Donau“</a> zu sehen, dessen Produktion das ÖKF unterstützt hat. Mit der von Kindern erbauten Donau-Arche reist die Artenvielfalt symbolisch vom Oberlauf bis zum Schwarzen Meer. In Österreich folgt sie der natürlichen Rückkehr von Goldschakal und Wildkatze, begegnet urtümlichen Donau-Stören, Europäischer Sumpfschildkröte, Donaukammmolch und Äsche – und nimmt in den March-Thaya-Auen den Schlammpeitzger an Bord.</p>
<p>Als bleibende Erinnerung an diesen besonderen Tag überreichten Gerhard Käfel und Thomas Zuna-Kratky ÖKF-Präsident Heinz Heistinger und ÖKF-Geschäftsführerin Sonja Behr das Buch <strong data-start="457" data-end="510">„Fließende Grenzen – Lebensraum March-Thaya-Auen“</strong> – versehen mit einer persönlichen Widmung.</p>

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			<p>An Nachmittag ging es hinaus in die March-Thaya-Auen. <strong>Gerhard Käfel</strong>, <strong>Thomas Zuna-Kratky </strong>vom ortsansässigen Verein Auring und <strong>Günther Schattauer</strong> von viadonau machten vor Ort sichtbar, was Karten und Zahlen allein kaum vermitteln können.</p>
<p><strong>„Unmögliches“ wird Wirklichkeit</strong></p>
<p>Was Günther Schattauer zuvor in seinem Vortrag über das Projekt <strong>reConnect </strong>als das „unmögliche Projekt“ bezeichnet hatte, wurde bei der Exkursion plötzlich greifbar. Die March ist Fluss und Staatsgrenze zugleich – gibt man ihr mehr Freiheit, kann sich sogar die Grenze verschieben. Dennoch weichen Uferbefestigungen, alte Flussschleifen kehren zurück. Höhepunkt ist die Wiederherstellung zweier Mäander auf österreichischer und slowakischer Seite: Der Fluss gewinnt an Länge und Dynamik, Wasser bleibt länger in der Au. Wo jahrzehntelang Blockwurf und monotone Ufer dominierten, entstehen wieder Buchten, Flachwasserzonen und neue Lebensräume. reConnect zeigt, was Fachwissen, Beharrlichkeit und grenzüberschreitende Zusammenarbeit bewirken können: Aus einer kühnen Idee wird lebendige Wirklichkeit.</p>

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			<p><strong>Der Schatz im Fürstenwald</strong></p>
<p>Mitten im Fürstenwald hat sich ein Stück ursprünglicher Au bewahrt: der mehrere hundert Jahre alte <strong>Pommersee</strong>. Bis heute bietet er dem Schlammpeitzger einen wertvollen Rückzugsraum. Genau hier wurde auch der Kurzfilm für die Initiative <strong>„Wellen der Vielfalt“</strong> gedreht. Möglich wurde der Erhalt dieses besonderen Lebensraums durch eine richtungsweisende Entscheidung: Der Hochwasserschutzdamm wurde weiter landeinwärts gebaut – und der Natur damit mehr Raum gelassen.</p>
<p><strong>Auf Entdeckungsreise in der Au</strong></p>
<p>An der <strong>Alten Thaya</strong> erläuterten Gerhard Käfel und Thomas Zuna-Kratky, wie ehemalige Flussläufe heute wichtige Rückzugsräume für Fische und Amphibien bilden.</p>

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			<p><strong>„Wasser verbindet“ war an diesem Tag kein Schlagwort </strong></p>
<p>Es wurde bei jedem Vortrag, jeder Station und jedem Gespräch gelebt. Und am Ende blieb die Erkenntnis: Wasser kennt keine Grenzen. Es verbindet Flüsse und Auen, Tiere und Lebensräume, Wissenschaft und Praxis – vor allem aber Menschen, die gemeinsam etwas bewegen wollen. Gewässerschutz gelingt dort, wo Menschen ihr Wissen teilen, Verantwortung übernehmen und gemeinsam handeln.</p>
<p>Unser herzlicher Dank gilt Bürgermeister Wolfgang Gaida für die Einladung zum gemeinsamen Mittagessen. Ebenso danken wir D+H Österreich GmbH und der Österreichischen Fischereigesellschaft gegr. 1880, die sich an den Buskosten beteiligt und damit diese Exkursion ermöglicht haben.</p>
<p>Sonja Behr<br />
Bilder: Behr, Heistinger, Kiwek, Leister</p>
<p>Folgt der Donauarche: <a href="https://nazoberedonau.de/wellen-der-vielfalt?inheritRedirect=true">Wellen der Vielfalt &#8211; Naturschutzzentrum Obere Donau &#8211; Naturschutzzentrum Obere Donau</a><br />
Macht unmögliches möglich (Schattauer/viadonau)<br />
<a href="https://www.fishlife.at/wp-content/uploads/2026/09/AAA-2025-Jahresbericht-Was-uns-verbindet.pdf">Wasser verbindet &#8211; ein Jahr im ÖKF</a> (Behr/ÖKF)</p>

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		<title>KIDS 2 FISH</title>
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				<pubDate>Tue, 08 Sep 2026 10:12:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Sonja Behr]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles-2018]]></category>

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				<description><![CDATA[<p>FishLife AWARD 2026 </p>
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			<h1>KIDS 2 FISH<strong><br />
</strong>Angeln wir uns die nächste Generation</h1>
<p>Ein Kescher, eine Becherlupe und ein neugieriger Blick ins Wasser – plötzlich wird aus einem Teich eine faszinierende Welt. Kleine Fische, Krebse zwischen den Steinen und winzige Wasserlebewesen laden zum Staunen ein. Genau solche Erlebnisse ermöglicht KIDS 2 FISH. Für ihr besonderes Engagement wurden Günther Pfleger und Siegfried Unz mit dem FishLife AWARD 2026 ausgezeichnet.</p>
<p>Die Verleihung fand am 28. August an der Teichanlage des Vereins Fisch &amp; Tisch in Aigen statt. Neben der feierlichen Übergabe standen die Präsentation des Projekts, Gespräche mit den Initiatoren und ein unmittelbarer Einblick in die praktische Arbeit mit den Kindern auf dem Programm.</p>
<p>Unter den zahlreichen Gästen waren Professor Johannes Gepp, Präsident des Naturschutzbundes Steiermark, der die Bedeutung des Zusammenspiels von Naturschutz und nachhaltiger Fischerei hervorhob, sowie Andrea Pock, Bürgermeisterin von St. Anna am Aigen. Mit Rudolf Nöst und Werner Pommer war auch der Fischereiverband Steiermark vertreten.</p>
<p>Der FishLife AWARD holt vorbildliche Projekte der Fischerei vor den Vorhang und macht sichtbar, wie viel Engagement in den Vereinen steckt. Das ist auch diesmal gelungen: „MeinBezirk“ und die „Kleine Zeitung“ berichteten vor Ort, auch ORF Steiermark und Ö3 griffen die Auszeichnung auf. KIDS 2 FISH zeigt eindrucksvoll: Wer Kinder für das Leben im Wasser begeistert, gewinnt die Naturschützer:innen von morgen.</p>
<p>Anlässlich der Verleihung des FishLife AWARD wurde <strong>Günther Pfleger</strong>, Initiator von KIDS 2 FISH, eingeladen, dem Netzwerk Fish’n’Friends beizutreten. Er hat die Einladung angenommen. Gemeinsam wollen wir künftig weitere Impulse für Fischerei, Gewässerschutz und Umweltbildung setzen. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit!</p>
<p><img class="size-medium wp-image-9545 alignleft" src="https://www.fishlife.at/wp-content/uploads/2026/09/2026-FL-AWARD-Übergabe-5-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://www.fishlife.at/wp-content/uploads/2026/09/2026-FL-AWARD-Übergabe-5-300x200.jpg 300w, https://www.fishlife.at/wp-content/uploads/2026/09/2026-FL-AWARD-Übergabe-5-1024x683.jpg 1024w, https://www.fishlife.at/wp-content/uploads/2026/09/2026-FL-AWARD-Übergabe-5-768x512.jpg 768w, https://www.fishlife.at/wp-content/uploads/2026/09/2026-FL-AWARD-Übergabe-5-1536x1024.jpg 1536w, https://www.fishlife.at/wp-content/uploads/2026/09/2026-FL-AWARD-Übergabe-5-2048x1365.jpg 2048w, https://www.fishlife.at/wp-content/uploads/2026/09/2026-FL-AWARD-Übergabe-5-624x416.jpg 624w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" />Auch das ÖKF-Jugendheft „Abenteuer Angeln“ verfolgt den Ansatz: Wissen vermitteln, Neugier wecken und die Welt der Fische näherbringen. Denn die Zukunft unserer Gewässer kann ganz klein beginnen – mit einem Kind, einem Kescher und dem ersten Fisch, den es selbst entdeckt.</p>
<p><em>Mehr Infos:<a href="https://fischinfluencer.at/kidstofish"> fischinfluencer.at/kidstofish</a><br />
Fisch &amp; Tisch</em>, Obmann Günther Pfleger<br />
<em>Fischfreunde Steiermark, Obmann Siegfried Unz</em></p>

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<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.fishlife.at/aktuelles-2018/kids-2-fish/">KIDS 2 FISH</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.fishlife.at">Fishlife</a>.</p>
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		<title>Kultur trifft Fischerei</title>
		<link>https://www.fishlife.at/aktuelles-2018/kultur-trifft-fischerei/</link>
				<comments>https://www.fishlife.at/aktuelles-2018/kultur-trifft-fischerei/#respond</comments>
				<pubDate>Tue, 08 Sep 2026 10:12:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Sonja Behr]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles-2018]]></category>

		<guid isPermaLink="false">https://www.fishlife.at/?p=9572</guid>
				<description><![CDATA[<p>Ein besonderer Nachmittag mit Florian Krumpöck </p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.fishlife.at/aktuelles-2018/kultur-trifft-fischerei/">Kultur trifft Fischerei</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.fishlife.at">Fishlife</a>.</p>
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			<h1>Kultur trifft Fischerei</h1>
<h2>Ein besonderer Nachmittag mit Florian Krumpöck</h2>
<p>Wenn Musik, Humor und die Leidenschaft fürs Fischen Menschen zusammenbringen, entsteht etwas Besonderes. Genau das erlebten Gäste aus dem Kreis der Österreichischen Fischereigesellschaft (ÖFG1880) und des ÖKF am 23. August 2026 beim Kultursommer Semmering. Die ÖFG hatte dafür Karten organisiert – und mit <strong data-start="388" data-end="408">Florian Krumpöck</strong> stand nicht nur ein herausragender Pianist und der Intendant des Festivals auf der Bühne, sondern auch ein Fish’n’Friends-Partner des ÖKF. Als aktiver Lizenznehmer und begeisterter Fischer ist er der ÖFG eng verbunden. So erlebten wir einen musikalisch-humorvollen Nachmittag.</p>
<p>Gemeinsam mit Schauspieler <strong>Heinz Marecek</strong> begeisterte er bei <strong>„Anekdoten nach Noten“</strong> mit feinsinnigen Geschichten, pointierten Anekdoten und eindrucksvoller Klaviermusik. Mareceks unverwechselbare Erzählkunst und Krumpöcks ausdrucksstarkes Klavierspiel ergänzten einander auf wunderbare Weise. Mit viel Charme, Witz und überraschenden Einblicken ließen sie die Menschen hinter den großen Künstlern und Komponisten lebendig werden und sorgten für beste Unterhaltung.</p>
<p>Im Anschluss lud Florian Krumpöck zu Getränken und einem Buffet ein. In gemütlicher Atmosphäre bot sich die schöne Gelegenheit, ihn und Heinz Marecek auch abseits der Bühne näher kennenzulernen. Die Gespräche drehten sich um Musik, Kultur und natürlich um die gemeinsame Leidenschaft fürs Fischen. Erlebnisse am Wasser wurden ausgetauscht, neue Kontakte geknüpft und bestehende Freundschaften vertieft – ein besonderer Nachmittag, der noch lange in Erinnerung bleiben wird.</p>
<p>Sonja Behr</p>

		</div>
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		<title>Der FishLife AWARD 2026 geht an &#8230;</title>
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				<pubDate>Tue, 01 Sep 2026 18:14:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Sonja Behr]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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				<description><![CDATA[<p>KIDS 2 FISH </p>
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<h1>Wo Kinder Natur entdecken, beginnt Gewässerschutz</h1>
<p>Ein Kescher, ein Schauglas, ein neugieriger Blick ins Wasser – und plötzlich wird aus einem Teich ein faszinierendes Universum.</p>
<p>Wie begeistert man Kinder für den Schutz unserer Gewässer? &#8211; Indem man sie dorthin bringt, wo Natur wirklich erlebt werden kann – ans Wasser.</p>
<p>Genau hier setzt <strong>KIDS 2 FISH</strong> an. Das von den Vereinen <strong>Fisch &amp; Tisch</strong> und <strong>Fischfreunde Steiermark</strong> entwickelte Projekt bringt Kinder im Vorschul- und Volksschulalter direkt ans Wasser. Die Kinder erforschen das Leben unter der Wasseroberfläche, begegnen Fischen und anderen Wasserlebewesen aus nächster Nähe und erfahren spielerisch, wie ein gesundes Gewässer funktioniert. Sie lernen den Fisch nicht nur als Bewohner unserer Gewässer kennen, sondern begreifen ihn als faszinierendes Lebewesen, als unverzichtbaren Baustein eines gesunden Ökosystems und als wertvolles Lebensmittel aus verantwortungsvoller Nutzung.</p>
<p>Das <strong>Österreichische Kuratorium für Fischerei und Gewässerschutz (ÖKF)</strong> zeichnet das Projekt KIDS 2 FISH mit dem <strong>FishLife AWARD 2026</strong> aus.</p>
<p>„Kinder schützen nur, was sie kennen.“, lautet die zentrale Idee hinter dem Projekt. KIDS 2 FISH vermittelt deshalb nicht nur Wissen über Fische, sondern schafft eine persönliche Beziehung zur Natur. Die Kinder erleben, dass ein Fisch mehr ist als ein Bewohner des Wassers: Er ist Teil eines komplexen Ökosystems. Damit vermittelt das Projekt auch ein modernes Verständnis von Fischerei. <strong>Verantwortungsvolle Fischerei bedeutet nicht nur Angeln, sondern auch Lebensräume erhalten, Natur verstehen, Wissen weitergeben und Verantwortung übernehmen.</strong></p>
<p>Besonders überzeugt hat die Jury auch der Anspruch, das Konzept weiterzugeben. KIDS 2 FISH wurde so entwickelt, dass Fischereivereine, Teichwirte und Bildungseinrichtungen die Idee selbst aufgreifen und umsetzen können. Aus einem erfolgreichen Projekt soll so eine möglichst breit wirkende Initiative werden, die Kinder für Fische, Gewässer und Natur begeistert.</p>
<p>Der FishLife AWARD würdigt damit nicht nur ein gelungenes Umweltbildungsprojekt, sondern auch ein wichtiges Signal für die Zukunft: Wer Kinder für unsere Gewässer begeistert, schafft die Grundlage für Verantwortung von morgen.</p>
<p>Ausgezeichnet wird nicht nur das Projekt, sondern auch persönliches Engagement: Die Partnerschaft Fish’n’Friends lädt Günther Pfleger, Initiator von KIDS 2 FISH und Obmann des Vereins Fisch &amp; Tisch, ein, dem Netzwerk beizutreten und gemeinsam weitere Impulse für Fischerei, Gewässerschutz und Umweltbildung zu setzen.</p>
<p>Der AWARD wurde am 28. August 2026 an der Teichanlage des Vereins Fisch &amp; Tisch in Aigen überreicht. Neben der Preisverleihung standen die Projektpräsentation, Gespräche mit den Initiatoren und ein unmittelbarer Einblick in die Welt von KIDS 2 FISH auf dem Programm.</p>
<h1><img class="alignleft wp-image-6514 size-large" src="https://www.fishlife.at/wp-content/uploads/2023/08/IMG-20230828-WA0004-e1774011486404-1024x684.jpg" alt="" width="625" height="417" srcset="https://www.fishlife.at/wp-content/uploads/2023/08/IMG-20230828-WA0004-e1774011486404-1024x684.jpg 1024w, https://www.fishlife.at/wp-content/uploads/2023/08/IMG-20230828-WA0004-e1774011486404-300x200.jpg 300w, https://www.fishlife.at/wp-content/uploads/2023/08/IMG-20230828-WA0004-e1774011486404-768x513.jpg 768w, https://www.fishlife.at/wp-content/uploads/2023/08/IMG-20230828-WA0004-e1774011486404-1536x1025.jpg 1536w, https://www.fishlife.at/wp-content/uploads/2023/08/IMG-20230828-WA0004-e1774011486404-624x417.jpg 624w, https://www.fishlife.at/wp-content/uploads/2023/08/IMG-20230828-WA0004-e1774011486404.jpg 2000w" sizes="(max-width: 625px) 100vw, 625px" />Das Preisträgerprojekt KIDS 2 FISH</h1>
<p>KIDS 2 FISH wurde von den Vereinen Fisch &amp; Tisch und Fischfreunde Steiermark entwickelt.</p>
<p>„Kids 2 Fish“ ist ein interaktives Naturerlebnis für Kinder, bei dem sie Fische, Wasserlebensräume und das Leben im Teich mit allen Sinnen entdecken – vom Beobachten und Anfassen bis hin zum ersten Angelerlebnis.</p>
<p>Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Kinder einen persönlichen Zugang zu Fischen und ihren Lebensräumen entwickeln können. Das Konzept setzt auf direktes Naturerleben statt reine Wissensvermittlung. Kinder beobachten Wasserlebewesen, erkunden Gewässer und lernen ökologische Zusammenhänge kennen. Dabei werden auch Themen wie Fischerei, Lebensmittel und der verantwortungsvolle Umgang mit natürlichen Ressourcen aufgegriffen. Ein wichtiger Bestandteil ist die Einbindung von Schulen und Eltern</p>
<p>Das Besondere:  Es ist kein einmaliges Erlebnis, sondern ein übertragbares Konzept. Fischereivereine, Teichwirte und Bildungseinrichtungen können die Idee aufgreifen und an ihre eigenen Möglichkeiten und Gewässer anpassen. Damit steht KIDS 2 FISH beispielhaft für eine moderne Fischerei, die erklärt, begeistert und schützt.</p>
<p>Verein Fisch &amp; Tisch | Günther Pfleger | <a href="mailto:g.pfleger@pflegerbau.at">g.pfleger@pflegerbau.at</a><br />
Fischfreunde Steiermark | Siegfried Unz| <a href="mailto:siegfried.unz@outlook.com">siegfried.unz@outlook.com</a></p>

		</div>
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		<title>Ennser Ferienspiel</title>
		<link>https://www.fishlife.at/am-wasser-vereine/ennser-ferienspiel-2/</link>
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				<pubDate>Tue, 01 Sep 2026 17:28:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Sonja Behr]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Am Wasser - Vereine]]></category>

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				<description><![CDATA[<p>Jugendfischen beim Fischereiverein Enns</p>
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			<h1>„Ennser Ferienspiel“</h1>
<h2>Jugendfischen beim Fischereiverein Enns</h2>
<p>Der Fischereiverein Enns hat heuer wieder als Teil der Nachwuchsarbeit beim Ennser Ferienspiel – ein von der Stadt Enns veranstaltetes Sommerprogramm für Jugendliche &#8211; teilgenommen. Aufgrund der großen Nachfrage waren bei prächtigem Wetter 28 Jugendliche (männlich und weiblich) dabei, damit waren es mehr als die geplanten 25.</p>
<p>Durch die bewährte Organisation des langjährigen Mitglieds Gerhard Wierer und Hilfe und Anleitung durch 10 Betreuer konnten die Jugendlichen wieder schöne Stunden in der Natur verbringen. Im Vereinsgewässer Hamberger Altarm und in der erst seit einem Jahr befischten „Dirnberger Erweiterung“ kommen viele Fischarten vor und es gibt ein artenreiches Naturaufkommen. Weiters kann man auf kurze Distanz gut vom Ufer aus fischen. 3 Meter Köderfischstippen wurden vom Verein bereitgestellt und erleichterten das Angeln. Vor allem Lauben, Rotaugen und Barsche, einige Grundeln und sogar eine junge Schleie konnten gefangen werden. Neben den Fangerlebnissen war auch die Vermittlung von Grundkenntnisse über das Fischen sowie der waidgerechte Umgang Inhalt des Vormittags. Durch Förderung des ÖKF konnten die Jugendlichen mehrere interessante Bücher als Erinnerung mitnehmen und vom OÖ Landesfischereiverband wurden die Broschüren Fische in OÖ, ein Stickeralbum und ein Fischer OÖ Schlauchschal bereit gestellt. Eine Kuchenpause, Getränke und Bratwürstel zum Abschluss bildeten den Rahmen für eine gelungene Veranstaltung.</p>
<p>PS: Für den „Altobmann“ Klaus Dirnberger war es ein besonderes Erlebnis, der persönliche Betreuer seiner 5 und 8 jährigen Enkel zu sein und mit ihnen im „Dirnberger-Altarm“ deren ersten Fischertag zu verbringen.</p>
<p>Klaus Dirnberger (Obmann Stellvertreter)<br />
Fischereiverein Enns,</p>

		</div>
	</div>
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